Wenn Geld versagt

15.09.2020 12:05

Gold als Zahlungsmittel über Jahrtausende bewährt

Gold hat sich vor allem in Krisen als beständiges Zahlungsmittel behauptet

 

Auch wenn Gold heute keinen Bezug mehr zu Währungen hat, war es lange Zeit ein zuverlässiges Zahlungsmittel. Vor allem dann, wenn andere Systeme versagt haben. Denn der Wert des Goldes blieb auch über Jahrtausende konstant.

Nachdem in der Vorzeit vor allem der Handel mit Tauschwaren betrieben wurde, hatte der lydische König Krösus um 560 vor Christus die Idee, Gold zu Geld zu machen. Denn Gold hatte den Vorteil, dass es nicht beliebig von jedem hergestellt werden konnte. Zudem war das Material überaus beständig.

Schnell wurde Gold als Zahlungsmittel weltweit akzeptiert und war als Währungsmetall gleichbedeutend mit Geld. Es überrascht daher nicht, dass Aufstieg und Fall großer Reiche eng mit Gold verbunden waren. Hohe Goldreserven verhalfen zwar zu Wohlstand und Macht. Doch wenn Staatsoberhäupter unbedacht mit diesen umgingen und ihre Reserven verprassten oder für die Kriegsführung ausgaben, verspielten sie die Grundlage ihres Wohlstandes. Das führte nicht selten zum Niedergang ihrer Reiche.


Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.